Die Landmaschine Nummer 1

Schmalspurtraktor – Schmalspurtraktoren

Schmalspurtraktoren arbeiten seit etwa den 50er Jahren mit Hydraulik. Sie ist unter anderem notwendig, um den Traktor in seiner Position verändern zu können. Zu den hydraulischen Bestandteilen bei einem Schmalspurtraktor gehören der Heckkraftheber sowie die Ventile, an denen andere Arbeitsgeräte angeschlossen werden können. Wichtig ist außerdem der Heckkraftheber, der ebenfalls hydraulisch betrieben wird.


Schmalspurtraktor mit hydraulischer Ausstattung

Wer sich einen neuen Traktor kauft, muss demnach beachten, wie viele Anbaugeräte eingesetzt werden sollen, denn davon hängt die Mindestanzahl an benötigten Anschlüssen ab. Besser ist es allerdings, für zukünftige Anschaffungen noch Reserven einzuplanen. Falls dann ein weiteres Zusatzgerät angeschafft wird, hat man so die Möglichkeit, dieses noch anzuschließen.
 

Die Hydraulikausstattung von Schmalspurtraktoren wird in Deutschland und auch in Österreich üblicherweise tranktorseitig eingebaut. Frankreich oder Italien beispielsweise lösen dieses Problem auf eine andere Weise. Welche Hydraulik-Bestandteile müssen in einen Schmalspurtraktor eingebaut werden? Installiert werden müssen am Schlepper ein oder zwei Ventile, die einfach wirken und ein druckloser Rücklauf.

Hersteller von Zusatzgeräten orientieren sich an einer optimalen Ausstattung mit Ventilen. Nachteilig ist jedoch dabei, dass die Hydraulikventile entsprechend auf den unterschiedlichsten Anbaugeräten vertreten sind. Dafür spart der Eigentümer jedoch an der Investition für seinen Schmalspurtraktor. Es gibt aber auch sehr teure Lösungen, wie beispielsweise ein Laubschneider mit einer eigenen Ausstattung an Hydraulik, der von einem ebenso gut ausgerüsteten Schlepper betrieben wird.

 
Schmalspurtraktoren sind mit einer maximalen Ausstattung von vier bis sechs Hydraulikventilen erhältlich. Dazu gibt es Erweiterungsmöglichkeiten für unterschiedliche Hydraulikanlagen, wenn die Ansprüche entsprechend hoch sind.
 

Die Förderleistung beim Schmalspurtraktor

 
Wichtig ist beim Kauf eines Schleppers die u. a. Ölförderleistung. Manchmal sind die Angaben der Pumpenleistung von Schmalspurtraktoren verwirrend. So muss man zunächst die Pumpen in die Haupt- und Hydraulikpumpe unterscheiden. Letztere ist beispielsweise für die Lenkung erforderlich und fördert 30 Liter pro Minute. Die Hauptpumpe hingegen ist mit einer maximalen Förderleistung 70 Litern ausgestattet.
 
Hier werden gern 100 Liter pro Minute Förderleistung angegeben. Diese Angabe ist zwar korrekt, aber nur die Menge Öl, welche nicht zum Lenken eingesetzt wird, steht für die nachrangigen Steuergeräte zur Verfügung. Hydraulische Anlagen findet man bei Schmalspurtrakturen auch für die Regelung des Hubwerkes.
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Antwort hinterlegen

Bitte einloggen zum Kommentieren.

© Trecker, alle Rechte vorbehalten.