Die Landmaschine Nummer 1

Zwiebelroder

Zwiebelroder oder Zwiebelvorratsroder gehören zu den Geräten, die landwirtschaftlich genutzt werden. Sie sind äußerst robust und wurden solide konstruiert. Zwiebelroder gibt es in unterschiedlichen Arbeitsbreiten und Ausführungen. Ständige Weiterentwicklungen der Zwiebelroder sorgen für optimale Arbeitsbedingungen.

Arbeitsweise

Die Zwiebeln werden durch eine Vierkant Walze geerntet, die rotiert. Es gibt aber auch Ausführungen mit Blätterschar oder baggerähnlichen Anbauten, welche die Zwiebeln aufnehmen können. Mit Hilfe eines Einzugpaddels werden die Zwiebeln auf eine Siebkette befördert, ohne dabei Schaden zu nehmen.



Bei der Ausführung des Zwiebelroders mit Vierkant Walze sind beidseits an den Seiten Scheibenbleche montiert. Die beiden dahinter liegenden Siebketten sorgen für eine schonende Behandlung der geerneten Zwiebeln. Jeder Zwiebelroder verfügt über eine große Siebfläche mit einstellbarer Siebintensität. Die Andruckwalze wurde an der Unterseite montiert. Am hinteren Teil der Maschine befindet sich ein Planierschild, welches der Zwiebelablage dient. Vierkant Walze, Einzugpaddel sowie Siebketten werden über die Gelenkwelle des Schleppers angetrieben.

Die Breite der Bagger liegt üblicherweise zwischen 1,20 und 1,50 Meter. Die Ausführung mit einem Baggerquadrat sowie auch Zwiebelroder mit einer Blätterschar werden durch hydraulische Motoren angetrieben. Für die steinigen und schweren Böden ist die Variante mit Schar geeignet, das Baggerquadrat kommt vorzugsweise bei leichteren Böden zum Einsatz. Dadurch nehmen auch die Zwiebeln beim Ernten weniger Schaden. Bei Zwiebelrodern handelt es sich um Anbaumaschinen, einige Modelle können auch als Kartoffelroder genutzt werden.

Bei modernen Zwiebelrodern wurde die Rahmenkonstruktion sowie der Aufbau der Arbeitselemente verändert. Auch die Druckwalze wurde weiter entwickelt und die Form der Zwiebelroder noch besser auf die schadensarme Zwiebelernte ausgerihtet. Zweibändige Roder mit einer Arbeitsbreite von 1,80 Metern werden ebenfalls produziert und können im Landmaschinenhandel erworben werden. Auch diese sind sowohl mit Baggerquadrat als auch mit Blätterschar erhältlich. Neben der Zwiebelernte werden Zwiebelroder auch eingesetzt, wenn auf harten Böden Stoffe gegen Verunkrautung ausgebreitet wurden. Sie beschädigen den Stoff nicht und ermöglichen eine einfache und trockene Ernte der Zwiebeln.

Technische Daten der Zwiebelroder

Die Ankupplung erfolgt über die Drei-Punkt-Heckaufhängung des Schleppers. Arbeitsbreiten sind von 1,35 bis 2,05 Meter erhältlich bei Spurbreiten von zwischen 1,50 und 2,20 Metern. Die Zwiebelroder wiegen zwischen etwa 950 bis 1650 Kilogramm. Sie sind mindestens etwa 3,20 Meter lang. Die Höhe ist variabel durch höhenverstellbare Räder, liegt aber bei den meisten Modellen bei etwa 1,25 Meter. Es gibt Ausführungen mit einer und mit zwei Siebketten. Die Siebfläche liegt bei 3,30 bis etwa 5,50 Quadratmetern. Die Drehzahl der Gelenkwelle beim Zwiebelroder ist im Bereich von 540 Umdrehungen pro Meter angesiedelt.

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