Die Landmaschine Nummer 1

Tierzuchtanlage – Tierzuchtanlagen

Wie der Name schon sagt, dienen Tierzuchtanlagen der Aufzucht der unterschiedlichsten Tierarten. Rinder, Schweine und auch Hühner werden in Tierzuchtanlagen gehalten. Diese werden in der Landwirtschaft häufig eingesetzt, aber auch zum Zweck der Forschung betrieben.

Kritik

In der Vergangenheit sind Tierzuchtanlagen häufig das Ziel von Kritik geworden. Grund sind so brisante Themen wie die Klimaerwärmung oder Antibiotika im Futter und nicht zuletzt Tierversuche selbst.

Es wurde nachgewiesen, dass durch die spezielle Verdauung der Kühe (Wiederkäuer) wesentlich mehr CO2 produziert wird, als alle Autoabgase zusammengenommen. In Tierzuchtanlagen müssen demnach normalerweise spezielle Systeme eingebaut werden, die dies verhindern sollen.

Antibiotika sind vor allem ein Problem der Pharmaindustrie. Diese Stoffe wurden in erster Linie zur Förderung des Wachstums der Tiere eingesetzt. Die Schwierigkeit bei Tierzuchtanlagen besteht unter anderem nämlich auch darin, dass die Tiere immer bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Es werden Tiere gezüchtet, die besonders viel Milch geben, besonders viel Fleisch auf den Rippen haben oder besonders groß sind. Gänse werden gemästet und Puten gestopft, damit sie eine kräftige Brust ausbilden; auch wenn die armen Tiere dabei nach vorn umkippen, weil das Gleichgewicht durch diese unnatürliche Mast gar nicht mehr gewährleistet ist.

Außerdem sind es die Tierversuche, die in den wissenschaftlich genutzten Tierzuchtanlagen durchgeführt werden und die Tierschützer aus allen möglichen Regionen auf den Plan rufen. Denn diese streben eine Forschung an, ohne dass Tiere extra zu diesem Zweck erst gezüchtet und dann gequält werden.

Vegetarier und Veganer befürworten den Verzicht auf Wurst und Fleisch beispielsweise aufgrund der nicht artgerechten Bedingungen in einigen Tierzuchtanlagen. Dabei geraten nicht nur Hühnerfarmen und Legebatterien immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Perfekt organisiert

Dennoch gibt es nach wie vor Landwirte, die sich der Tierzucht verschrieben haben. Natürlich ist dies auch auf normalem und vernünftigem Wege möglich. So wird hier z. B. auf eine richtige Zusammensetzung des Futters geachtet, eine regelmäßige Reinigung und genügend Platz für die Tiere. Es gibt sogar Förderbänder für den Abtransport des Kotes, damit die Tiere sauberen Boden haben und nicht in den eigenen Exkrementen stehen müssen.

In solchen Tierzuchtanlagen werden die tierschutzrechtlichen Bestimmungen im vollen Umfang eingehalten. Produkte aus dieser Haltung können ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Und "Eier von glücklichen Hühnern" sind zwar teurer, schmecken aber allemal besser. Wichtig ist natürlich darauf zu achten, dass ein entsprechendes Siegel auf den Nahrungsmitteln angebracht wird, welches die artgerechte Haltung garantiert.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

© Trecker, alle Rechte vorbehalten.