Die Landmaschine Nummer 1

Schlepper

Schlepper, die Arbeitstiere der Landwirtschaft

Die Zeit der Pferde als Zuggespann in der Land –und Forstwirtschaft ist lange Vergangenheit.

 In heutiger Zeit sieht man die Pferde höchstens noch in Urlaubsorten als Kutsch- Gespann.
Waren sie doch immer treue Arbeitstiere, wurden sie jedoch immer mehr von Traktoren und Schlepper abgelöst, da die Anforderungen in der Landwirtschaft stetig größer wurden.


Wofür wird ein Schlepper benötigt?
Es gibt zum Beispiel landwirtschaftliche Geräte ohne eigenen Antrieb, diese müssen aber ständig von a nach b bewegt werden. Bagger, Planierraupen und sonstige Fahrzeuge werden auf einem Tieflader mittels Sattelschlepper befördert. Schlepper sind vielfach Fahrzeuge ohne eigenen Aufbau. In der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft kann man in der Regel mit einem Sattelschlepper nichts anrichten, da es sich teilweise um unwegsames Gelände und Waldgebiete handelt. Für Arbeiten in diesen Bereichen haben sich kleinere aber dennoch kräftige Schlepper wie zum Beispiel der Unimog U 1200 oder der Hanomag R332 Granit bewährt. Kurze hochbeinige Schlepper, welche auch im Morast nicht stecken bleiben und in den Waldgebieten zwischen den Bäumen noch sehr wendig sind. Im Gegensatz zu einem Traktor lassen sich Schlepper auch nicht zweckentfremden, da sie nicht über eine externe Antriebswelle für Zusatzgeräte der Land –und Forstwirtschaft verfügen. Werden in der Landwirtschaft mehrere Anhänger auf einem Feld zum Beispiel beladen, lassen sich diese problemlos von einem Schlepper ziehen. Viele dieser wendigen Schlepper besitzen noch eine kleine Ladefläche, auf denen Fässer mit Diesel für andere landwirtschaftliche Fahrzeuge, oder sonstige Dinge transportiert werden können.
Große Bauernhöfe mit viel Hektar Land sind relativ weit verstreut, so auch bei Waldgebieten.

Derartige Anfahrtswege lassen sich mit einem Schlepper schneller erreichen, als mit einem Traktor. Das gleiche gilt auch für einen Schlepper als Zubringer auf dem Felde oder in einem Waldgebiet. Während die Geschwindigkeit mit einem Traktor bei ca. 30 km/h aufhört, erreicht ein Schlepper hier immer noch rund 80 km/h. Das bringt in einer Zeit wo Geld eine große Rolle spielt schon einige Vorteile über das Jahr gesehen.

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Trecker oder Traktor?

Ein Trecker ist eine, in der Landwirtschaft verwendete Zugmaschine. Der Begriff stammt aus dem Norddeutschen, bzw. aus dem Plattdeutschen, mit trecken ist hier ziehen gemeint. In anderen Regionen werden für einen Trecker Begriffe wie Traktor, Schlepper oder auch Ackerschlepper benutzt.

Der Trecker gehört zu den Dampfmaschinen und wurde 1765 von Nicholas Cugnot entwickelt. Als Dampftrecker hielt er Einzug in die Landwirtschaft und verdrängte damit das bis dahin benutzte Gespann von Pferd oder Ochse und Pflug.
Ebenso wurde aus dieser Dampfmaschine die Dampflokomotive entwickelt. Später aber setzte sich der Dieselantrieb für Traktoren durch.

Die größte Traktorenfabrik Europas befindet sich in Mannheim, dort wurden schon vor dem 2. Weltkrieg Trecker unter dem Namen Bulldog entwickelt, die heute auf keinem historischen Trecker-Treffen fehlen dürfen.

Der Trecker wird zum Ziehen von Anhängern und Feldmaschinen von den Landwirten benutzt. Aber auch in der Forstwirtschaft oder im Weinanbau findet er Verwendung. Moderne Traktoren verfügen über 2 oder vier sehr große Räder mit einem grobstolligen Profil um eine gute Geländegängigkeit zu erreichen. Auch einen Allradantrieb besitzen heute schon viele moderne Trecker. Damit können sie sowohl im Sommer wie auch im Winter in den Bergen für verschiedenste Arbeiten genutzt werden. Ein Trecker ist heutzutage mit einer Kabine ausgestattet, die den Benutzer vor Regen und Sonne schützt. Im Gegensatz zu früheren Trecker Modellen, wo nur ein offener Sitz für den Fahrer und über den Reifen noch ein Platz für einen Mitfahrer vorhanden war. Die modernen Kabinen sind bei den Traktoren natürlich beheizt und bei komfortableren Modellen auch mit einer Klimaanlage ausgestattet.

In all den Jahren hat sich der Trecker technisch sehr weit entwickelt. Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h sind möglich und damit wurde auch die Sicherheitsausstattung verbessert. Nach vielen Unfällen durch Umkippen wurde schon 1960 in Österreich und Anfang der siebziger Jahre auch in Deutschland Überrollbügel gesetzlich vorgeschrieben. Auch der Fahrkomfort hat sich erheblich verbessert. So verfügen moderne Trecker oftmals schon über eine Vollfederung, zumindest aber über ein hydraulisches oder pneumatisches System zur Federung. Auch ein stufenloses Getriebe gehört schon oft mit zur Trecker Ausstattung. Durch den Nebenantrieb des Treckers ist es möglich eine Vielzahl von Maschinen, wie zum Beispiel eine Egge, eine Seilwinde oder eine mobile Melkmaschine mit Strom antreiben.

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