Die Landmaschine Nummer 1

Kreiselegge

Keine Saatgutbereitung ohne Kreiselegge

Alles im Leben hat seine Berechtigung. Wir essen zwar alles, ohne sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wo es herkommt und wie es gewonnen und produziert wird. Eines der Geräte, das sehr wichtig für den Feldertrag ist, stellt die Kreiselegge dar.

 

Was ist eine Kreiselegge?
Nach dem Pflügen oder besser Grubbern müssen die Erdschollen zerkleinert werden für die Saatbettbereitung, hierfür ist eine Egge notwendig, um den Boden aufzulockern, auch wird die Egge zur Einarbeitung der ausgesäten Körner verwendet. Während die Ureggen noch aus Holz waren, sind die heutigen Eggen aus Stahl. Das Gestell einer Egge besteht aus einer hohen Anzahl von Zinken, welche für einen feinen Untergrund auf dem Felde sorgen.
Bedingt durch den Einsatz unterschiedlicher Felder, ergibt sich eine große Anzahl von unterschiedlichen Eggen mit und ohne Antrieb, was soviel heißt, sie können mit einem Zugtier gezogen werden, oder von einem Traktor.
Kreiseleggen dagegen werden über die Zapfwelle des Traktors angetrieben, welche wiederum eine Walze antreibt, die zuständig ist für eine Tiefenführung und einer Rückverfestigung des Bodens. Die Kreiselegge ist in der Regel in einem Dreipunktanbau mit dem Traktor verbunden. Die Zapfwelle des Traktors wird über ein Winkelgetriebe mit der Kreiselegge verbunden, welches je nach Breite der Egge eine Vielzahl von Kreisel in einem Abstand von 25 bis 30 cm antreibt. Der Traktor bewegt sich mit der Kreiselegge im Schritttempo von rund 7 km/h. Die Kreisel bewegen sich dabei ca. mit 370 Umdrehungen pro Minute. Die Arbeitsbreite einer Kreiselegge liegt zwischen 2,5 und 4,5 Metern, die größte Breite beträgt bis zu 8m, Eine solche Kreiselegge kann auch zur Arbeitserleichterung mit einer Drillmaschine ausgerüstet werden. Damit werden die Arbeitsgänge der Bodenverfeinerung und die Aussaat in einem Arbeitsgang kombiniert. Das spart Zeit und Kosten.

Was bewirkt eine Kreiselegge genau?
Sie schafft eine Krümelwirkung bis 15 cm Tiefe und bereitet damit ein optimales Saatbett vor.
Die Arbeitsgeschwindigkeit lässt sich gezielt durch die Zapfwellendrehzahl und das Getriebe der Kreiselegge regeln. Technologisch sind Kreiseleggen auf dem höchsten Stand der Zuverlässigkeit im Dauereinsatz.

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