Die Landmaschine Nummer 1

Holzspalter

Die rechte Hand eines Kamins ist der Holzspalter

Wer einen Kamin besitzt, benötigt Kaminholz. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, er hackt und sägt es selbst, oder bezieht es aus der Forstwirtschaft, wenn ein Wald in der Nähe ist.

Für derartige Holzspaltarbeiten bietet sich ein Holzspalter an. Holzspalter gibt es in allen erdenklichen Variationen. Von klein bis groß und mechanisch bis hydraulisch. Die Größe ist immer abhängig von dem zu spaltenden Material. Die Arbeitsweise ist bei allen die gleiche, ein Holzstück wird gegen ein Spaltkeil oder Spaltkreuz getrieben und dadurch in zwei oder vier Teile geteilt. In der Landwirtschaft –und Forstwirtschaft werden die Holzspalter in der Regel hydraulisch betrieben und von gebrauchte Traktoren und gebrauchte Landmaschinen über dessen Zapfwelle, oder von einem Motor mit Wechselstrom oder Drehstrom betrieben. Für große Holzspalter kommt nur 400 V Drehstrom in Frage. Die Kraft der Holzspaltung wird in Tonnen angegeben. Es gibt liegende oder auch stehende Holzspalter. Ein liegender Holzspalter mit einem Gewicht von 50 kg erreicht einen ungefähren Spaltdruck von 4 bis 6 Tonnen.
Nun ist die Spaltkraft nicht immer entscheiden, es kommt auf das Holzstück an.

Wo liegen die Unterschiede bei einem Holzspalter?
Zum Holz spalten im Gartenbereich für Kaminholz zum Beispiel, reicht ein Holzspalter mit einer Spaltlänge von 40 cm gut aus. Größere Holzspalter mit einer Spaltgutlänge von 50 bis 80 cm sind bedingt durch die Vor –und Rücklaufzeiten im Nachteil. Durch den längeren Arbeitsweg sind sie langsamer und schaffen pro Stunde weniger Spaltmaterial.
Handelt es sich um großes Spaltgut in Form von Baumstämmen, sind tragbare Holzspalter für den professionellen Einsatz am besten geeignet. Schwere Holzstämme müssen somit nicht extra zu einem Holzspalter transportiert werden, sie können direkt auf dem Boden gespalten werden.
In der Privatwirtschaft unterscheiden sich die Holzspalter in Brennholzspalter und Kurzholzspalter, in stehender und liegender Ausführung. Bedingt durch die Unfallhäufigkeit sind alle neueren Holzspalter für den Privatbetrieb mit einer Zweihandauslösung versehen, was so viel bedeutet: Bevor nicht mit beiden Händen ein unterschiedlicher Knopf an dem Holzspalter bedient wird, bleibt dieser stumm.

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