Die Landmaschine Nummer 1

Viehwagen

Als Viehwagen bezeichnet man einen Anhänger für den Transport von Tieren. Oft sieht man solche Wagen als Pferdetransport, wobei hierfür spezielle Anhänger verwendet werden. Diese sind mit Plane überzogen und bieten eine Ladefläche, auf der das Tier stehend transportiert werden kann. Als Aufbau wird zumeist eine Plane eingesetzt, aber es gibt auch stabile Hänger.

Vorteile eines Viehwagens

An einen Pkw kann ein Viehwagen angehängt werden, mit dem man Tiere transportieren kann. Häufig sieht man das bei Pferden, aber auch andere Tiere sind möglich. Größere Zugmaschinen sind erforderlich, wenn mehrere Tiere transportiert werden sollen. Auf der Ladefläche des Anhängers können zum Beispiel mehrere Ferkel oder Sauen gleichzeitig befördert werden.



Zum Beladen verfügt der Viehwagen entweder über eine Einsteigemöglichkeit in Form von Bohlen bzw. eine Art Rampe, die an den Hänger angelegt werden. Es gibt aber auch Ausführungen, die hydraulisch abgesenkt werden können, um das Beladen mit den Tieren zu erleichtern und so bequem wie möglich zu gestalten.

Auf dem Markt sind verschiedene Modelle erhältlich. So gibt es Viehwagen mit und ohne Dach. Bei einigen Viehwagen ist die Ladefläche unterteilt, um z. B. die Sauen und Ferkel gleichzeitig befördern zu können. Auch Anhänger mit Wiegevorrichtungen sind im Handel erhältlich. Viele Viehwagen sind aus Kunststoff und haben Laderampen aus Holz oder Metall. Als Bedachung dient hier eine Plane oder der gesamte Anhänger ist stabil in Holz oder Kunststoff ausgeführt.

Es gibt auch  Viehwagen aus Aluminium, bei denen die Laderampe ebenfalls aus diesem Metall besteht und links und rechts mit einem Geländer versehen wurde, damit die Tiere nicht herunterfallen und sich verletzen können. Aluminium ist ein besonders leichtes Material. Eine hohe Nutzlast wird durch die Verarbeitung von Leichtbauprofilen erreicht.

Es sind sogar Sonderausführungen erhältlich, zum Beispiel gibt es für so genannte Waidwerker den Hunde Jagd Anhänger.

Worauf man beim Kauf von Viehwagen achten sollte

Viehwagen findet man übrigens im Internet auch unter der Bezeichnung Viehtransporter. Sie verfügen teilweise über Zubehör und besondere Ausstattungsmerkmale. Große Anhänger sind mit einem Stützrad versehen. Die Räder sind einzeln befestigt in Form einer so genannten Einzelradaufhängung. Für hohen Reisekomfort für die Tiere sorgen integrierte Wassertanks. Die Langlebigkeit der Anhänger wird durch verzinkte Fahrgestelle und Unterkonstruktionen bei den Aufbauten gewährleistet.

Fest montierte Flachdächer können über entsprechende Hydraulikzylinder zu einem Hubdach umfunktioniert werden. Für eine Versorgung der Tiere mit Frischluft sorgen seitliche Lüftungsöffnungen, die mit Schieberblechen oder Luftklappen verschlossen werden können. In die Anhänger sind Lüftungs- und Tränkanlagen sowie Heizungssysteme integriert. Bei notwendigen Langzeittransporten erfolgt eine Ortung mittels GPS und eine Überwachung der Temperaturen.

Meist können ein oder zwei Zwischenböden eingebaut werden, die wahlweise über Seile oder Ketten gesteuert werden. Eine automatische Verriegelung dieser Zwischenböden sorgt für Stabilität. Die Bödens ind aus Spezial-Aluminium-Elementen oder verfügen über Riffelblechabdeckungen. Alle Zwischenböden können beladen werden, ohne die Fahreigenschaften zu beeinträchtigen.

Die Beladung kann entweder über die Seite mittels Rampe oder Türen erfolgen oder aber als Heckbeladung über eine Laderampe bzw. einen hydraulischen Ladelift. Es gibt Ausführungen, wo Stirnwandtüren im Viehtransporter interiert sind mit Absperrgittern in den Rampenöffnungen und Trenngittern für Ladebuchten-Aufteilung im Aufbau. Weiterhin können z. B. für den Transport von kleinen Tieren Staukisten ergänzt werden, die aus pulverbeschichtetem Aluminium bestehen. Nicht zuletzt kann der Viehwagen in jeder gewünschten Farbe lackiert sein und verfügt über eine Innenbeleuchtung.
 

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