Die Landmaschine Nummer 1

Getreidewagen

Die Erfindung des Güterzuges war ein Meilenstein der modernen Industrie. Die Agrarwirtschaft machte sich mit Getreidewagen diese Entwicklung zu Nutze.

Die Geschichte des Getreidewagens

Früher war das Straßennetz und die Entwicklung motorisierter Wagen noch in den Kinderschuhen und für den industriellen Transport oft teuer und umständlich. Dagegen fanden sich schon bald gut ausgebaute, transnationale Schienennetze, die den Güterverkehr mittels Zügen effektiv gestalteten. Mit der Fokussierung auf ein maximales Ladevolumen wurden rasch Schuttgüterwägen entwickelt, die sich speziell für den Transport von Lebensmitteln eigneten; der Getreidewagen war geboren.

Wie sich der Getreidewagen entwickelte

Mit der vielfältigen Nutzung des Getreidewagens entdeckte man allerdings auch Nachteile, die dieses Transportmittel mit sich brachte. Man war auf das Netz der Bahn angewiesen und musste die Ware von den Schienen zum Bestimmungsort transportieren oder teuer eine eigene Schiene bis dorthin legen. Gleichzeitig ging ein Entwicklungsschub auf dem Gebiet der motorisierten Kraftfahrzeuge einher. Diese wurden immer erschwinglicher, wohingegen der Getreidewagen im Güterverkehr keine großen Preissenkungen erwarten ließ.

Hohe Kosten, geringe Flexibilität im Zugverkehr und eine immer besser werdende Mobilität und Flexibilität im Straßenverkehr trieben die Entwicklung eines per Motor betriebenen Kraftfahrzeuges zur Beförderung von Schuttgut in der Agrarbranche voran. Auch wenn viele mit dem Getreidewagen nostalgische Erlebnisse verbanden, wenn sie die rostbraunen Wagons aneinander gekettet durch die Bahnhöfe aller Länder fuhren sahen, war es gerade für kleinere, weniger kapitalstarke Unternehmen lukrativer geworden aus dem Zugverkehr auszusteigen.

Funktionalität

Auch heute werden noch überall dort, wo Agrargut transportiert werden muss, Getreidewagen benötigt: sei es auf der Straße, auf dem Acker oder auf den Schienen. Rund um dieses Transportmittel hat sich ein Markt entwickelt, der schon mit geringen Kapitalaufwand den Erwerb eines Schuttgüterwagens ermöglicht. Man findet mittlerweile durch die globale Vernetzung besonders gute Angebote für gebrauchte Getreidewagen. Und die Entwicklung des Getreidewagens ist noch nicht beendet, vielmehr werden durch Innovationen immer höheres Ladevolumen und effizienterer Transport möglich.
 

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