Die Landmaschine Nummer 1

Ballenpresse

Flexibles Arbeiten mit einer Ballenpresse

Strohhalme vom Acker werden nicht mit der Hand gesammelt und zu Trinkhalmen verarbeitet, hierfür gibt es eine Ballenpresse. Die Ballenpresse unterscheidet sich in der Pressung zwischen einem Quaderballen und einem Rundballen.
Die weltweit meistverbreitete Ballenpresse ist die Rundballenpresse. Erst seit 1972 auf dem Markt, wurde sie von der Vermeer Companie in Amerika erfunden.

Was macht eine Ballenpresse genau?
Sie presst Heu, Stroh oder sonstige Dinge der Landwirtschaft zu Ballen. Diese Pressung dient einer reibungslosen Beförderung und Lagerung der Ballen. Eine Ballenpresse presst Heu mit einem Gewicht bis zu 400 kg und Silage bis 1000 kg. Der Vorteil liegt eindeutig bei der Rundballenpressung, da diese über kurze Strecken gerollt werden kann. Für Quaderballen ist in jedem Fall ein Frontlader oder Teleskoplader nötig. Generell werden Ballenpressen von einem Traktor gezogen und über die Zapfwelle mechanisch angetrieben.

Wie ist die Funktionsweise einer Ballenpresse?
Das Heu wird in der Ballenpresse aufgerollt, bis zu einem Durchmesser von 120 bis 180 cm.
Die Breite beträgt immer 120 cm und das Gewicht zwischen 150 und 750 kg. Hat der Ballen seine Standardgröße erreicht, wird er mit Bändern oder Netzen gebunden, bevor er hinten hinausrollt. Diese Arbeit der Wicklung kann auch von einer Ballenpresse mit integriertem Wickelgerät übernommen werden. Ballenpressen für Quaderballen produzieren etwas schwerere Ballen, als die Rundballen. Die Breite ist einstellbar und die Höhe ist durch die Bauart bestimmt. Die Länge des Ballens kann von 50 bis 300 cm variieren.

Gibt es auch andere Ballenpressen?
Es sind nicht alles Großbauern, die die Felder bewirtschaften. Stroh –und Heuballen werden auch von Kleinabnehmern wie Hobbybauern oder Pferdelandwirten benötigt. Diese Gemeinschaft verfügt auch nicht unbedingt über einen Fuhrpark, um die sonst recht schweren und großen Ballen zu Händeln. Dafür gibt es Ballenpressen, zum Pressen von Hochdruckballen. Für Kleinbetriebe sind diese nur 10 bis 15 kg schweren Ballen nach wie vor interessant, da sie von nur einer Person ohne Traktor oder sonstige Hilfen bewegt werden können. Wegen der Produktionsbedingten höheren Kosten, werden die kleinen Hochdruckballen von den großen landwirtschaftlichen Betrieben nicht verwendet.

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