Die Landmaschine Nummer 1

Archiv für Februar, 2010

Erntemaschine – Erntemaschinen

Jeder landwirtschaftliche Betrieb benötigt den Einsatz moderner landwirtschaftlicher Technik für die Einbringung der Ernte, dies rationalisiert den Arbeitsprozess und ermöglicht eine konkurrenzfähige Produktion der landwirtschaftlichen Güter.

Aufgaben

Eine Maschine, welche dazu dient, die Ernte einzubringen, wird als Erntemaschine bezeichnet. Derartige technische Geräte können einen unterschiedlichen Automatisierungsgrad aufweisen. Manch moderne Erntemaschine ist voll automatisiert, während vorwiegend ältere Geräte einen niedrigeren Automatisierungsgrad aufweisen.



Neben dem Grad der Automatisierung können Erntemaschinen noch in zwei andere Typen unterschieden werden und zwar in Vollerntern und Zubehörmaschinen. Zubehörmaschinen stehen entweder in Form eines Anhängers oder einer Anbaumaschine zur Verfügung und bedürfen für ihren Betrieb der Anbringung an einem Traktor oder einer Zugmaschine.

Der Vollernter ist eine autonome Arbeitsmaschine, welche daher ohne Traktor oder einer Zugmaschine in Betrieb genommen werden kann. Zu den Bekanntesten Vollerntern zählt der Mähdrescher.

Der Mähdrescher ist eine selbstfahrende Erntemaschine, der vom Abschneiden der Frucht bis zur Bündelung der sogenannten Strohballen alle Arbeitsvorgänge mittels vorheriger Programmierung automatisch vornimmt. Lediglich der Abtransport erfolgt per Zugmaschine oder Traktor. Andere Erntemaschinen bedürfen für den Betrieb der Motorkraft eines Traktors oder einer Zugmaschine.

Die Motorkraft wird dabei entweder über eine Zapfwelle, welche seitlich oder rücklings am Traktor angebracht ist, übertragen oder über einen Pressluft- bzw. Hydraulikantrieb. Erntemaschinen gibt es beinahe für jede Art von Agrarfrüchten.

Arten von Erntemaschinen

Zu den bekanntesten Erntemaschinen zählen neben den bereits erwähnten Mähdreschern auch die Kartoffelerntemaschinen, der sogenannte Gurkenflieger, der Zwiebelroder und der Rübenroder, um nur die bekanntesten zu erwähnen.

Bei der Kartoffelerntemaschine handelt es sich zum Beispiel um ein Zubehör für einen Traktor in Form eines Anhängers. Die Kartoffelerntemaschine wird über ein Drehgelenk mit dem Motor des Traktors verbunden. Der Traktor versorgt die Kartoffelerntemaschine mit Energie und sorgt gleichsam für dessen Fortbewegung.

Mit dem geeigneten Zubehör kann jeder Traktor in eine wirtschaftliche Erntemaschine verwandelt werden. Die große Auswahl an Zubehör bietet für die verschiedenen Ansprüche das passende Gerät.

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Forsttraktor – Forsttraktoren

Die Bewirtschaftung vieler land- und forstwirtschaftlicher Betriebe wäre ohne den Einsatz von modernen technischen Maschinen, wie beispielsweise dem Forsttraktor, in ihrer gewohnten Form nicht möglich. Das gilt besonders für jene Sparten der Land- und Forstwirtschaft, bei welchen eine Vielzahl unterschiedlicher und vor allem schwerer Arbeiten zu verrichten ist.

Aufgaben des Forsttraktors

Zu den forstwirtschaftlich genutzten Maschinen zählt der Forsttraktor. Der Einsatz von Maschinen in der Forstwirtschaft ist die Grundvoraussetzung für einen wirtschaftlichen Forstbetrieb, aber auch für eine effektive und gleichzeitig schonende Pflege des Waldes. Gerade die Forstwirtschaft zählt zu jenen Bereichen, welche ohne technische Unterstützung nicht möglich wäre.



Eine zentrale Rolle bei der maschinellen Ausstattung eines Forstbetriebes nimmt dabei der Traktor ein. Aus einem Traktor, wie er gewöhnlich für das Pflügen Verwendung findet, wird, mit den entsprechenden Umbauten versehen, der Forsttraktor.

Neben diesen adaptierten Forsttraktoren gibt es aber auch spezielle, für die Ansprüche der Forstwirtschaft gefertigte Forsttraktoren. Beide, der adaptierte als auch der speziell gefertigte Forsttraktor, profitieren aus der gesamten Erfahrung und Entwicklung der Traktorentechnik, was besonders viele Vorteile mit sich bringt.

Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und eine ausgereifte Technik, verbunden mit einer einfachen Bedienung zählen zu den wichtigsten Eigenschaften in der gesamten Traktorentechnik und somit auch bei den Forsttraktoren.

Zubehör

Neben dem Forsttraktor zählt das dazugehörende Zubehör zu den wichtigsten Dingen in der Forsttechnik. Die Seilwinde zum Schleppen tonnenschwerer Baumstämmen ist längst Standard. Für große Forstbetriebe lohnt eine umfangreiche, technische Ausstattung.

Sägen, welche den Baum vom Stumpf abtrennen und diesen anschließend von seinen Ästen befreien, machen sich dann bezahlt, wenn ein entsprechend großer Arbeitsaufwand besteht.

Auf diese Weise können schnell, einfach und sicher große Menge Baumstämme binnen kurzer Zeit aufgearbeitet und aus dem Wald gebracht werden .Auch das Zuschneiden des Stammes auf die gewünschte Länge erfolgt bequem aus dem Führerhaus per Hebeldruck.

Forsttraktoren sind aus dem Betrieb einer modernen Forstwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Der Forsttraktor leistet bei jedem Wetter unermüdlich und zuverlässig seine Dienste.

 

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Kommunaltraktor – Kommunaltraktoren

Eine ausgereifte Technik und ein sehr hoher Grad an Zuverlässigkeit sind die Eigenschaften, welche einen Traktor und natürlich auch einen Kommunaltraktor, auszeichnen. Neben diesen technischen Leistungsmerkmalen zeichnen sich Traktoren auch durch einen wirtschaftlichen Treibstoffverbrauch und Umweltfreundlichkeit aus.

Aufgaben von Kommunaltraktoren

Diese Merkmale machen den  Kommunaltraktor zu einem universell einsetzbaren Arbeitsgerät, welches auch für vielfältige Arbeiten abseits von Feld und Acker Verwendung findet. Die eben angeführten Vorzüge haben auch in der Kommunaltechnik dem Traktor seinen festen Platz gesichert.



Die Beliebtheit des Traktors ist derart groß, so dass es Kommunaltraktoren in allen denkbaren Größen und Ausführungen gibt. Der Kommunaltraktor wird in Größe und Ausstattung selbstverständlich nach den Ansprüchen des Einsatzbereiches angepasst.

Ohne die wertvolle Hilfe des Kommunaltraktors ließen sich viele Arbeiten nicht in ihrer gewohnt einfachen Form bewältigen. So könnten große Rasenflächen können ohne den Einsatz eines Traktorrasenmähers nicht in der vertrauten Schnelligkeit und Gleichmäßigkeit auf die gewünschte Halmlänge getrimmt werden. Aber auch für gröbere Arbeiten bietet die Kommunaltechnik das passende Gerät.

Der Traktor, wie er jedem aus der modernen Landwirtschaft bestens vertraut ist, hat längst seinen festen Platz in der Kommunaltechnik. Entsprechend seinem Gewicht, seiner Größe und seiner Arbeitsleistung können mit einem solchen Gerät auch anspruchsvolle Arbeiten einfach und sicher durchgeführt werden.

Das alljährliche Räumen schneebedeckter Fahrbahnen mit dem Kommunaltraktor ist längst zu einem vertrauten Anblick geworden. Selbst steile Hänge stellen für allradgetriebene Kommunaltraktoren kein Problem dar.

Aber auch andere Arbeiten, welche meist kaum wahrgenommen werden, wären, ohne diese zuverlässige Arbeitsmaschine, nicht zu bewerkstelligen. Die Pflege und Instandhaltung von Wegen und Fahrbahnen, das Schneiden von Bäumen und Erdbewegungen, all das bewältigt der Kommunaltraktor einfach, schnell und sicher.

Mit dem richtigen Arbeitsgerät ausgestattet, vermag der Kommunaltraktor große Lasten scheinbar mühelos zu bewegen. Aufbauten wie der Frontlader oder ein Kran machen die Kommunaltraktoren zu einem universellen Helfer für jeden Einsatz. Kommunaltraktoren sind schnell einsatzbereit und leisten mit dem passenden Zubehör wertvolle Arbeiten.
 

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Einzelkornsämaschine – Einzelkornsämaschinen

Als Aussaat wird der Vorgang bezeichnet, bei dem das zu verwendende Saatgut in das vorbereitete Saatbeet gesät wird. In der Landwirtschaft werden hierbei die Saatverfahren Breitsaat, Dippelsaat, Drillsaat und Einzelkornsaat unterschieden. Einzelkornsämaschinen sorgen für den richtigen Abstand sowie die perfekte Saattiefe beim Säen der Körner.

Aufgaben von Einzelkornsämaschinen

Wie ihr Name verrät, dient die Einzelkornsämaschine der Saat einzlner Pflanzkörner. Das Einzelkornsaatverfahren kommt meist bei teuren Feldkulturen zum Einsatz, deren Ausbeute von einem ebenmäßigen Pflanzenabstand abhängt.



Insofern beabsichtigt die Einzelkornsaat grundsätzlich, einen gleichmäßigen Bereich zwischen den einzelnen Gewächsen zustande zu bringen, in dem die Saat innerhalb der jeweiligen Reihen zentimetergenau mit identischem Abstand abgelegt wird. Dies ist beispielsweise beim ergiebigen Anbau von Mais und Zuckerrüben, aber auch bei Sonnenblumen, Raps, Bohnen und Soja erforderlich.

Für das Einzelkornsaatverfahren müssen deshalb spezielle landwirtschaftliche Geräte eingesetzt werden, die als sogenannte Einzelkornsämaschinen bezeichnet werden.

Funktionsweise

Einzelkornsämaschinen ziehen – ähnlich der Drillmaschine – mittels Säschar eine Särinne in das Saatbeet. Die Zuführung des Saatgutes wird dann jeweils einzeln für alle Saatkörner vorgenommen. Damit wirklich jedes Einzelkorn zentimetergenau in einen zuvor abgegrenzten Abstand in die einzelnen Reihen gelegt wird, kommen bei Einzelkornsämaschinen pneumatische oder mechanische Regelsysteme zum Einsatz.

Je nach Bedarf können Einzelkornsämaschinen somit in mechanische Spezialmaschinen oder sogenannte pneumatisch arbeitende Kombinationsmaschinen unterteilt werden. Die zuletzt genannten Kombinationsmaschinen sind allerdings nur bei speziellen einzelbetrieblichen Bedingungen ratsam.

Nach der Kornablage werden die einzelnen Rinnen mit lockerem Boden mittels des an der Einzelkornsämaschine angebrachten Bügels zugedeckt. Eine kleine Walze drückt zusätzlich den so aufgeschichteten Boden leicht an. Dies dient vordergründig der Verbindung zu den Kapillaren; damit soll eine Begünstigung der Keimungseinleitung erfolgen.

Ausstattungsmerkmale

Eine Einzelkornsämaschine sollte – je nach Verwendungszweck – über eventuelle Sonderausstattungen verfügen. Dazu zählen zum Beispiel Fahrgassenschaltung oder Fahrgassenmarkierer, zentral befüllbare Behälter, Saatüberwachungscomputer, opto-elektronische Körnerzählung, konische oder Fingerdruckrolle, Halbseitenabschaltung, Schnellentleerungsklappe, Mikrogranulatstreuer und Düngestreuer.

Die Einzelkornsämaschine muss vielseitig einsetzbar sein und äußerst zuverlässig und genau arbeiten. Darüber hinaus sollten sie robust gebaut sein und trotzdem über eine einfache Bedienung verfügen. Aber auch hier gilt der Grundsatz: Eine Einzelkornsämaschine ist nur so gut wie der Fahrer, der sie betätigt.

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Pflegetraktor – Pflegetraktoren

Generell sollen Pflegetraktoren – wie alle landwirtschaftlichen Geräte – die tägliche Arbeit erleichtern. Pflegetraktoren zeichnen sich als technisches Hilfsmittel insbesondere durch ihre kräftesparende Funktion und hohe Leistungsfähigkeit aus. Darüber hinaus soll ein innovativer und professioneller Pflegetraktor qualitativ hochwertig und nachhaltig arbeiten.

Aufgaben von Pflegetraktoren

Mit möglichst einfacher Bedienung und wenig Anstrengung soll ein Pflegetraktor den Spagat zwischen sicherem, mühelosem Gelingen der Arbeit und darüber hinaus auch Spaß an der Tätigkeit zusammen vereinen. Pflegetraktoren gibt es in den unterschiedlichsten Arten. Je nach Hersteller und Fabrikat kann ein Pflegetraktor für vielfältige Tätigkeiten eingesetzt werden und je nach Einsatz ist er mit verschiedensten technischen Eigenschaften ausgerüstet.



Zu den möglichen Einsatzgebieten von Pflegetraktoren zählt zum Beispiel der Sommer- und/oder Winterdienst; im Gegenzug gibt es auch Geräte, die für den ganzjährigen Einsatz konzipiert sind. Denkbar wären auch Tätigkeiten als Schlepper, Wendeschlepper oder sogar Gabelstapler.

Ein Pflegetraktor kann jedoch auch hilfreich im Bereich des Transportes oder alpinen Einsatzes sowie bei Zugarbeiten, Bodenbearbeitung, Grünlandeinsatz, Erntearbeiten und insbesondere bei Frontladearbeiten jeglicher Art sein.

Möglichkeiten für Ausrüstung, Anbauteile und Zubehör

Um für diese Fülle an Tätigkeiten gerüstet zu sein, gibt es eine Vielzahl an Ausrüstungsmöglichkeiten. Somit kann ein Pflegetraktor beispielsweise über Allradantrieb, hydrostatischen Fahrantrieb, Differentialsperre, Wendsitz und Joystick für Hydraulikfunktionen verfügen.

Vorderachsenfederung mit Wankabstützung, stufenlose, verschleißfreie Wendeschaltung, ein großer Lenkeinschlag bzw. ein neigungs- und höhenverstellbares Lenkrad, Knicklenkung, Reversier-, Hauptschalt-, Gruppenschalt- und Superkriechganghebel und Panoramafenster sind mögliche weitere Ausstattungsmerkmale des Pflegetraktors.

Darüber hinaus verfügen Pflegetraktoren über  aktive Haltefunktion, Terra-Räder und Rasenbereifung. An Zusatzgeräten kann man zwischen Frontmähwerk (mit Absaugung), Sichel, Schlegelmulchgeräte, Gras- und Laubcontainer, Laub- und Abfallsauger, Wildkrautbürste und Böschungsmäher wählen.

Selbst Heckenschneider, Kehrmaschine, Kreiselegge, Bodenfräsen, Heckbagger, Hecklader, Forstseilwinde, Konturmäher, Schwinge, Ladepritsche und/oder Anhängerkupplung können zusätzliche Möglichkeiten für Zubehör und Ausstattung sein. Dabei ist dies nur ein Ausschnitt aus der Fülle des Angebots.

Zu den vordergründigsten Eigenschaften von Pflegetraktoren gehören somit Leistungsfähigkeit, Wendigkeit, Sicherheit, Stabilität, Bedienkomfort bei gleichzeitig kompakter Bauweise.

Da die Verwendungsbreite dieser Maschinen sehr umfangreich ist, existieren neben der Bezeichnung Pflegetraktor auch weitere Namen. Der Bekannteste unter diesen ist sicherlich der Begriff des Pflegeschleppers.

 

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Rüttelegge – Rütteleggen

Das landwirtschaftliche Gerät zum Zerhacken des Erdbodens wird allgemein bekannt als Egge bezeichnet. Oftmals wird vor Einsatz der Egge der entsprechend zu bearbeitende Boden gepflügt. Mit der Egge werden dann die Erdschollen zerstückelt und somit die Saatbeetbereitung vorgenommen, damit es im Anschluss zur Aussaat kommen kann.

Aufgabe der Rüttelegge

Anfänglich bestand die Egge – auch die Rüttelegge – aus einem sogenannten Zinkengerüst. Dieses war anfänglich aus Holz und später aus Stahl gearbeitet. Je nach Einsatzgebiet existieren mehrere Arten von Eggen – die Rüttelegge ist eine davon.



Die grundsätzliche Aufgabe von Rütteleggen besteht ebenfalls darin, den Boden aufzulockern. Insofern wird dieses landwirtschaftliche Gerät auch zur Saatvorbereitung verwendet. An einer Rüttelegge befinden sich zwei parallel angebrachte Zinkenbalken mit jeweils fest angebrachten, lotrechten Eggenzinken, die quer zur Arbeitsrichtung ausgerichtet sind.

Die gleichgerichteten Eggenbalken werden durch einen Taumelantrieb (ein sogenannter oszillierender Antrieb) in diametrale, seitlich pendelnde Bewegung von ca. 10 cm gebracht. Somit wird eine zerbröckelnde, krümelnde Reaktion wie auch bei der Kreiselegge verursacht.

Im Vergleich zu Kreiseleggen sind Rütteleggen allerdings weitaus leichter. Somit ist eine Rüttelegge vor allem für leichtere Böden sachdienlicher und darüber hinaus bequemer in der Handhabung. Die Rüttelegge kann bei Bedarf – und je nach Produkt – tiefer oder höher eingestellt werden. Somit ist sie dann in der Lage, tiefere oder mehr oben gelegene Bodenschichten zu bearbeiten.

Rütteleggen sind außerdem dazu im Stande, einen verhältnismäßigen feinen Bodenzustand herzustellen. Das liegt zum einen darin begründet, dass durch Rütteleggen massive, klebende Erdschollen gemächlich zerbrochen werden. Das Rütteln schafft dann das Übrige.

Beim Arbeiten auf lockerer Erde muss die Rüttelegge so geführt werden, dass vor dem Zinkenbalken möglichst kein Erdwall entsteht. Sonst würde die Rüttelegge diesen bei einem weiteren Einsatz immer mit sich schieben, was die gesamte Zugkraft nur sinnlos verstärkt und nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringt. Außerdem kann es somit zu seitlichen Erdbewegungen kommen, was auch Einfluss auf einen verminderten Tiefgang der Rüttelegge haben könnte.
 

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Schneefräse – Schneefräsen

Eine Schneefräse wir auch als Schneeschleuder bezeichnet. Sie kann im Schienenverkehr als auch auf der Straße eingesetzt werden. Häufig findet man Schneefräsen auf Gebirgsstraßen, weil man mit diesen Fahrzeugen große Mengen von Eis und Schnee wegräumen kann.

Arbeitsweise von Schneefräsen

Vergleicht man Schneefräse und Schneepflug, so ist erstgenannte wesentlich wirkungsvoller. So wird der Schnee bei der Schneebeseitigung nicht einfach nur zur Seite geschoben. Bei einer Schneefräse wird der Schnee über ein Schleuderrad gelockert (gefräst), aufgenommen und zum Schluss nach einer Seite in einem großen Bogen wieder aus dem Gerät herausbefördert.


Schneefräsen werden in Geräte mit Schleuderrad und solche mit Frästrommel unterschieden. Bei der Frästrommel handelt es sich eine sich drehende Walze, welche sich vor dem Fahrzeug befindet. Die Achse verläuft im rechten Winkel zur Fahrtrichtung. Über die gesamte Fahrzeugbreite reicht die Trommel, auf der schneckenförmig Lamellen angebracht wurden. Sie erfüllen drei Funktionen:

1. Sie schaben den Schnee ab (Fräsen). Damit die Wirkung noch gesteigert wird, besitzen die Lamellen bei einigen Schneefräsen ein Sägezahnprofil.

2. Sie transportieren den Schnee zum Auswerfer. Ein bis maximal Schneeauswerfer verteilen den Schnee seitlich. Es ist dafür erforderlich, dass der Schnee der gesamten Breite des Fahrzeuges zu dem Auswerfer oder den beiden gebracht wird. Der Transport erfolgt waagerecht. Dabei bilden eine halbseitige Verkleidung der Trommel und der abzufräsende Schneeberg eine Art Rohr.

3. Sie schleudern den Schnee aus dem Schneeauswerfer. Zwei gegenläufige Teilschnecken am Schneeauswerfer bilden die Lamellen eine Schaufel in Form eines U. Hier sammelt sich der Schnee, der dann von der Zentrifugalkraft radial nach außen getrieben wird. Dabei verhindert die Trommelverkleidung des Fliehen des Schnees. Nur an einer Stelle kann der Schnee austreten, nämlich an einer Aussparung in der Verkleidung, genau dort, wo das System in den Schneeauswerfer übergeht.

Große Schneefräsen arbeiten mit Hilfe eines waagerechten Schleuderrades, das den Schnee aufnimmt. Im Schienen- und Bahnverkehr kennt man die Schneefräse auch unter der Bezeichnung Schneeschleuder. Circa zehn schräg gestellte Schaufeln, die ausgewechselt werden können, arbeiten an einer solchen Schneefräse. Senkrecht zur Fahrtrichtung ist eine Trommel befestigt, welche die Schaufeln bewegt.

Geschichte von Schneeschleudern und Schneefräsen

Übrigens gibt es die Schneeschleudern bei der Bahn etwa seit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Solche Schneefräsen wurden zunächst in den Vereinigten Staaten hergestellt. Damals wurden die Räder von Dampfschneeschleudern mit Dampf betrieben, wobei diese keinen meist eigenen Antrieb hatten. Lokomotiven trieben diese Schneefräsen an.

Später gab es dann Dampfschneeschleudern, die über einen eigenen Antrieb verfügen. Solche werden beispielsweiße auf der Beninabahn oder in den schneerichen Regionen der Gotthardbahn oder dem White Pass and Yukon Railway.

Anfang der 40er Jahre baute Henschel die letzten Dampfschneeschleudern. Eine bekannte Schneefräse kann man heute im Verkehrshaus von Luzern bestauenen. Die 1896 hergestellte Xrot 100 (Rotary) der Gotthardbahn wurde 1975 für einen Schneeräumeinsatz gebraucht, da weitere Schneeschleudern aufgrund von Lawinenabgängen nicht vor Ort waren. Das Eisenbahnmuseum in Neustadt an der Weinstraße zeigt ebenfalls eine Dampfschneeschleuder von Henschel, die 1942 gebaut wurde.

Moderne Schneeschleudern, die mit Diesel angetrieben werden, stellt die Firma Beilhack für die ÖBB und die Deutsche Bahn her. Das Kiefersfeldener Unternehmen baut auch Schneefräsen für die Straße. Beachtlich ist die Räumleistung, die 22.000 Tonnen/Stunde beträgt.

Auch für den Hausgebrauch findet man Schneefräsen. Diese sind in der Abteilung Gartengeräte im Baumarkt, beim Fachhändler oder im Internet erhältlich. Sie sind deutlich kleiner und helfen beim Räumen von Gehwegen. Wenn der Schnee nass ist, verstopfen sie leicht. Deshalb sind diese Schneefräsen am besten für lockeren Pulverschnee geeignet.

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Zwiebelroder

Zwiebelroder oder Zwiebelvorratsroder gehören zu den Geräten, die landwirtschaftlich genutzt werden. Sie sind äußerst robust und wurden solide konstruiert. Zwiebelroder gibt es in unterschiedlichen Arbeitsbreiten und Ausführungen. Ständige Weiterentwicklungen der Zwiebelroder sorgen für optimale Arbeitsbedingungen.

Arbeitsweise

Die Zwiebeln werden durch eine Vierkant Walze geerntet, die rotiert. Es gibt aber auch Ausführungen mit Blätterschar oder baggerähnlichen Anbauten, welche die Zwiebeln aufnehmen können. Mit Hilfe eines Einzugpaddels werden die Zwiebeln auf eine Siebkette befördert, ohne dabei Schaden zu nehmen.



Bei der Ausführung des Zwiebelroders mit Vierkant Walze sind beidseits an den Seiten Scheibenbleche montiert. Die beiden dahinter liegenden Siebketten sorgen für eine schonende Behandlung der geerneten Zwiebeln. Jeder Zwiebelroder verfügt über eine große Siebfläche mit einstellbarer Siebintensität. Die Andruckwalze wurde an der Unterseite montiert. Am hinteren Teil der Maschine befindet sich ein Planierschild, welches der Zwiebelablage dient. Vierkant Walze, Einzugpaddel sowie Siebketten werden über die Gelenkwelle des Schleppers angetrieben.

Die Breite der Bagger liegt üblicherweise zwischen 1,20 und 1,50 Meter. Die Ausführung mit einem Baggerquadrat sowie auch Zwiebelroder mit einer Blätterschar werden durch hydraulische Motoren angetrieben. Für die steinigen und schweren Böden ist die Variante mit Schar geeignet, das Baggerquadrat kommt vorzugsweise bei leichteren Böden zum Einsatz. Dadurch nehmen auch die Zwiebeln beim Ernten weniger Schaden. Bei Zwiebelrodern handelt es sich um Anbaumaschinen, einige Modelle können auch als Kartoffelroder genutzt werden.

Bei modernen Zwiebelrodern wurde die Rahmenkonstruktion sowie der Aufbau der Arbeitselemente verändert. Auch die Druckwalze wurde weiter entwickelt und die Form der Zwiebelroder noch besser auf die schadensarme Zwiebelernte ausgerihtet. Zweibändige Roder mit einer Arbeitsbreite von 1,80 Metern werden ebenfalls produziert und können im Landmaschinenhandel erworben werden. Auch diese sind sowohl mit Baggerquadrat als auch mit Blätterschar erhältlich. Neben der Zwiebelernte werden Zwiebelroder auch eingesetzt, wenn auf harten Böden Stoffe gegen Verunkrautung ausgebreitet wurden. Sie beschädigen den Stoff nicht und ermöglichen eine einfache und trockene Ernte der Zwiebeln.

Technische Daten der Zwiebelroder

Die Ankupplung erfolgt über die Drei-Punkt-Heckaufhängung des Schleppers. Arbeitsbreiten sind von 1,35 bis 2,05 Meter erhältlich bei Spurbreiten von zwischen 1,50 und 2,20 Metern. Die Zwiebelroder wiegen zwischen etwa 950 bis 1650 Kilogramm. Sie sind mindestens etwa 3,20 Meter lang. Die Höhe ist variabel durch höhenverstellbare Räder, liegt aber bei den meisten Modellen bei etwa 1,25 Meter. Es gibt Ausführungen mit einer und mit zwei Siebketten. Die Siebfläche liegt bei 3,30 bis etwa 5,50 Quadratmetern. Die Drehzahl der Gelenkwelle beim Zwiebelroder ist im Bereich von 540 Umdrehungen pro Meter angesiedelt.

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Ballenwickelgerät-Ballenwickelgeräte

Ein Ballenwickelgerät wird für das Beziehen runder Ballen eingesetzt. Oft sieht man diese Ballen nach erfolgter Ernte auf den abgeernteten Feldern liegen. Nach dem Trocknen werden die gepressten oder gewickelten Ballen mit Hüllen gegen die Witterung überzogen und lagern so noch eine ganze Weile auf dem Feld, bevor sie abtransportiert werden.

Arbeitsweise

Das Ballenwickelgerät gehört zu den Maschinen, die in der Landwirtschaft verwendet werden. Seine Aufgabe ist es, welkes Gras von Wiesen in PVC-Folie zu verpacken. Das Gras wurde vorher mit Hilfe einer Ballenpresse in Form gepresst, so dass daraus die typischen Grasballen enstehen.



Das luftdichte Verpacken durch das Ballenwickelgerät hat einen bestimmten Grund: So soll die Hülle des Gären vom Futtermaterial ermöglichen. Diesen Gärvorgang kennt man sonst von großen Silo-Anlagen. Doch auch auf dem Feld ist dieser Vorgang möglich, wenn man ein Ballenwickelgerät zum Verpacken des Futtermaterials zur Verfügung hat.

Dies ist wesentlich kostengünstiger, als die Silage. Die meisten Landwirte verfügen nicht über eigene Silos und müssen daher auf Anlagen zurückgreifen. Für einzelne Bauern ist daher die Nutzung von Ballenwickelgeräten sinnvoll, denn es handelt sich dabei um eine preiswerte Lösung zur Futterkonservierung.

In Silos konserviertes hochwertiges Grünfutter wird per Milchsäure zur Gärung gebracht. Besonders Rinder als Widerkäuer nutzen diese Futter, da ihr Fermentmagen im Pansen die entstehenden Struktur-Kohlenhydrate verdauen kann. Neben der Futtergewinnung dient die Silierung zur Konservierung von nachwachsenden Rohstoffen. Diese dienen der Energiegewinnung mit Hilfe von Biogasanlagen. Konserviert werden Gras, Mais, Luzerne, Klee, Getreide oder Ackerbohnen und ebenso Rübenblätter oder Biertreber.

Details der Ballenwickelgeräte

Ballenwickelgeräte eignen sich als Anbaugeräte an Traktoren. Sie werden über die Zapfenwelle des Traktors angetrieben. Im Handel sind kombinierte Maschinen erhältlich, welche die Ballen pressen und danach gleich einwickeln können.

Ein Ballenwickelgerät verarbeitet beispielsweise Folien in 500er bzw. 750er Breite, woraus Klein- bzw. Normalballen entstehen. Wichtig ist, die benötigte Ölmenge zu kennen, um eine bestimmte Umdrehungsgeschwindigkeit zu erzielen. Die Anschlüsse beim Ballenwickelgerät sind meist über die Drei-Punkt-Hydraulik möglich. Ballenwickelgeräte können beleuchtet sein.

Besondere technische Details sind elekrischer Umdrehungszähler oder Ballenzähler, was sehr praktisch ist. Das Fahrwerk läuft meist über eine Achse, der Antrieb erfolgt durch die Zugmaschine. Auch Ballenmaße von 120 x 70 cm sind möglich. Ballenwickelgeräte verfügen teilweise über Druckluftbremsanlagen und Weitwinkel-Gelenkwellen sowie eine selbstständige Reinigung am Knoter.

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Viehwagen

Als Viehwagen bezeichnet man einen Anhänger für den Transport von Tieren. Oft sieht man solche Wagen als Pferdetransport, wobei hierfür spezielle Anhänger verwendet werden. Diese sind mit Plane überzogen und bieten eine Ladefläche, auf der das Tier stehend transportiert werden kann. Als Aufbau wird zumeist eine Plane eingesetzt, aber es gibt auch stabile Hänger.

Vorteile eines Viehwagens

An einen Pkw kann ein Viehwagen angehängt werden, mit dem man Tiere transportieren kann. Häufig sieht man das bei Pferden, aber auch andere Tiere sind möglich. Größere Zugmaschinen sind erforderlich, wenn mehrere Tiere transportiert werden sollen. Auf der Ladefläche des Anhängers können zum Beispiel mehrere Ferkel oder Sauen gleichzeitig befördert werden.



Zum Beladen verfügt der Viehwagen entweder über eine Einsteigemöglichkeit in Form von Bohlen bzw. eine Art Rampe, die an den Hänger angelegt werden. Es gibt aber auch Ausführungen, die hydraulisch abgesenkt werden können, um das Beladen mit den Tieren zu erleichtern und so bequem wie möglich zu gestalten.

Auf dem Markt sind verschiedene Modelle erhältlich. So gibt es Viehwagen mit und ohne Dach. Bei einigen Viehwagen ist die Ladefläche unterteilt, um z. B. die Sauen und Ferkel gleichzeitig befördern zu können. Auch Anhänger mit Wiegevorrichtungen sind im Handel erhältlich. Viele Viehwagen sind aus Kunststoff und haben Laderampen aus Holz oder Metall. Als Bedachung dient hier eine Plane oder der gesamte Anhänger ist stabil in Holz oder Kunststoff ausgeführt.

Es gibt auch  Viehwagen aus Aluminium, bei denen die Laderampe ebenfalls aus diesem Metall besteht und links und rechts mit einem Geländer versehen wurde, damit die Tiere nicht herunterfallen und sich verletzen können. Aluminium ist ein besonders leichtes Material. Eine hohe Nutzlast wird durch die Verarbeitung von Leichtbauprofilen erreicht.

Es sind sogar Sonderausführungen erhältlich, zum Beispiel gibt es für so genannte Waidwerker den Hunde Jagd Anhänger.

Worauf man beim Kauf von Viehwagen achten sollte

Viehwagen findet man übrigens im Internet auch unter der Bezeichnung Viehtransporter. Sie verfügen teilweise über Zubehör und besondere Ausstattungsmerkmale. Große Anhänger sind mit einem Stützrad versehen. Die Räder sind einzeln befestigt in Form einer so genannten Einzelradaufhängung. Für hohen Reisekomfort für die Tiere sorgen integrierte Wassertanks. Die Langlebigkeit der Anhänger wird durch verzinkte Fahrgestelle und Unterkonstruktionen bei den Aufbauten gewährleistet.

Fest montierte Flachdächer können über entsprechende Hydraulikzylinder zu einem Hubdach umfunktioniert werden. Für eine Versorgung der Tiere mit Frischluft sorgen seitliche Lüftungsöffnungen, die mit Schieberblechen oder Luftklappen verschlossen werden können. In die Anhänger sind Lüftungs- und Tränkanlagen sowie Heizungssysteme integriert. Bei notwendigen Langzeittransporten erfolgt eine Ortung mittels GPS und eine Überwachung der Temperaturen.

Meist können ein oder zwei Zwischenböden eingebaut werden, die wahlweise über Seile oder Ketten gesteuert werden. Eine automatische Verriegelung dieser Zwischenböden sorgt für Stabilität. Die Bödens ind aus Spezial-Aluminium-Elementen oder verfügen über Riffelblechabdeckungen. Alle Zwischenböden können beladen werden, ohne die Fahreigenschaften zu beeinträchtigen.

Die Beladung kann entweder über die Seite mittels Rampe oder Türen erfolgen oder aber als Heckbeladung über eine Laderampe bzw. einen hydraulischen Ladelift. Es gibt Ausführungen, wo Stirnwandtüren im Viehtransporter interiert sind mit Absperrgittern in den Rampenöffnungen und Trenngittern für Ladebuchten-Aufteilung im Aufbau. Weiterhin können z. B. für den Transport von kleinen Tieren Staukisten ergänzt werden, die aus pulverbeschichtetem Aluminium bestehen. Nicht zuletzt kann der Viehwagen in jeder gewünschten Farbe lackiert sein und verfügt über eine Innenbeleuchtung.
 

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